


Eine Antwort einer Mutter aus dem Ruhrgebiet auf die gleichnamige TV-Dokumentation des SWR bei den Ruhrbaronen:
„Eltern und Lehrer“, so die Selbstdarstellung der Waldorfschule, „stehen in einem kontinuierlichen Austausch- und Beratungsprozess, denn die Schule ist ein feiner Gradmesser gesellschaftlicher Entwicklung.“ Schön. Endlich nimmt mal jemand die Eltern ernst – „kontinuierlicher Austausch- und Beratungsprozess“ – Klasse!, denke ich und lese begeistert weiter: „Jedes Kind bringt die kulturellen Prägungen einer sich verändernden Gesellschaft mit in die Schule. Eine zeitgemäße Pädagogik muss darauf reagieren“ – na, die will ich doch auch, die „zeitgemäße Pädagogik“! – und weiter: „Im Mittelpunkt der Waldorfpädagogik steht der sich zu entwickelnde Mensch, der ganzheitlich als leibliches, seelisches und geistiges Wesen begriffen wird.“ Versprochen wird, dass „die Unterrichtsinhalte und -Methoden so eingesetzt werden, dass die Entwicklung des Kindes bzw. Jugendlichen unterstützt wird. Es werden gleichermaßen kognitive, künstlerische und handwerkliche Fähigkeiten geschult. Auf diese Art und Weise sollen die Schüler aus einer inneren Harmonie Sicherheit und Kompetenz gegenüber den Anforderungen des Lebens erlangen.“ …
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25.11.2009 bei 20:31
In der Waldorfwelt meditiert man sich gern über die Realität hinweg, man täuscht sich selbst, redet sich und anderen ein, was man zu bewirken wünscht, ergeht sich in seinen Vorstellungen von heiler Schulwelt …
Dass es in den letzten Jahren z.B. mehrere Großbrände an deutschen Waldorfschulen und Waldorfkindergärten gab, wird nicht so deutlich herausgestellt - waren es nun Anschläge oder nicht? Warum sollten Waldorfs denn Feinde haben?
Und: man will schließlich die Eltern nicht verunsichern.
12.12.2009 bei 13:27
Ein weiterer lesenswerter Artikel bei den Ruhrbaronen von Andreas Lichte:
http://www.ruhrbarone.de/die-waldorfschulen-informieren