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Waldorfpädagogik - Verfassungskonformität; Eine Erörterung einer ehemaligen Waldorflehrerin: Teil I

Liebe Leser,

Ich möchte mich bei jedem bedanken, der negative Erfahrungen mit Waldorf veröffentlicht, um Aufklärung zu ermöglichen.

Mein spezieller Dank geht an Frau Hollmann und Frau Ruloff, die das Interview mit Andreas Lichte kommentierten.

Weil ich es für sehr wichtig halte, jedem Interessierten, möglichst viele persönliche Erfahrungen zur Verfügung zu stellen, folgt jetzt ein Bericht einer ehemaligen Waldorflehrerin, die aus der Schulpraxis spricht.

Die Lehrerin schildert ihre 3-jährige Berufserfahrung nach 2-jähriger Waldorflehrerausbildung  so fundiert und quellenbezogen, dass ich nicht darauf verzichten kann, diese zu veröffentlichen,  obwohl sie anonym bleiben möchte.

“Aus dem Schulleben einer ehemaligen Waldorflehrerin: Teil I”

Über die Waldorfpädagogik wird zur Zeit in Deutschland heftig debattiert. Ich staune immer wieder über das hohe Maß an allgemeiner Desinformiertheit über die Waldorfpädagogik: Waldorfpädagogik ist nicht die harmlose Alternativpädagogik, als die sie oft angesehen wird.

Da ich selber die Waldorflehrerausbildung habe, möchte ich durch folgende Ausführungen zur Aufklärung beitragen:

 

Das Arbeiten mit den Schriften Rudolf Steiners ist die Grundlage der Ausbildung zum Waldorflehrer, sodass die Betrachtung der Anthroposophie nicht ausser Acht gelassen werden kann.

Die Vorbereitung zu meiner Waldorflehrerausbildung (1983 bis 1985) bildete die Schrift: “Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft”.

In der Ausbildung war die Steiner-Lektüre Pflicht. Aus dem umfangreichen Schrifttum Rudolf Steiners wurden auszugsweise folgende Titel im Original gelesen: “Geheimwissenschaft im Umriss”, “Theosophie”, “Reinkarnation und Karma”, “Philosophie der Freiheit”, “Geisteswissenschaft und soziale Frage”, “Wie erlange ich Erkenntnisse höherer Welten”, “Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit”, “Wendepunkte des Geisteslebens”, “Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik” und “Erziehungskunst (Methodisch-Didaktisches)”.

Zur Ausbildung gehörte weiterhin ein Ausflug in die Schweiz, bei dem unter anderem verpflichtend die vielstündigen Aufführungen “Mysteriendramen” (Die Pforte der Einweihung/ Die Prüfung der Seele/ Der Hüter der Schwelle/ Der Seele erwachen) der Bühne des Goetheanums in Dornach angesehen wurden.

Beim Waldorflehrer soll damit die sogenannte “Einweihung” vorbereitet werden. Dies wird als eine Art notwendige “Therapie” im Sinne einer Persönlichkeitsbildung angesehen, denn der Waldorflehrer hat im Selbstverständnis der Waldorfpädagogik eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Aus diesem Grund wird ihm auch eine asketische Lebensführung abverlangt:

Vorschriften über den Genuss von Alkohol, vegetarisches Essen, sexuelle Enthaltsamkeit, täglich durchzuführende Meditationen (Haupt- und Nebenübungen) und ein beständiges Studium der Schriften Steiners sollen ihn zu immer tieferer Einsicht in die Lehre Steiners bringen und ihn in seiner Persönlichkeitsentwicklung voranbringen, von der dann seine Schüler, die eine gewollt enge Bindung an den Lehrer haben, profitieren können.

Eventuell auftretende Lehrer-Schüler-Konflikte werden auch auf karmische Ursachen zurückgeführt, dem Lehrer werden gegebenfalls die sogenannten Karmaübungen empfohlen, damit er über höhere Einsichten einen Zugang zu für ihn schwierigen Kindern finden kann. (Karma ist ein grundlegender Begriff in der Anthroposophie, der in etwa mit dem Begriff der Erbschuld übereinstimmt, den der Kirchenlehrer Augustinus in das abenländische Christentum eingebracht hat; oft wird der Karmabegriff auch mit dem Schicksalsbegriff gleichgesetzt, wobei die Bedeutung Schick-salus, das geschickte Salus [Heil] angenommen wird.)

Dass der Karmabegriff für die Waldorfpädagogik bis heute als grundlegend betrachtet wird, ergibt sich z.B. aus der Schrift “Reinkarnation und Karma in der Erziehung” (Hrsg. Heinz Zimmermann), die als Bearbeitung der Vortragsnachschriften der Weltlehrertagung 1996 am Goetheanum ( Thema: Die Erziehungskunst im Lichte von Reinkarnation und Karma) 1998 im Verlag am Goetheanum in Dornach erschienen ist.

Die bearbeiteten Vorträge darin: Stefan Leber, Reinkarnation und Karma - Grundlage allen wahrhaften Erziehens / Ernst-Michael Kranich, Menschenerkenntnis unter dem Gesichtspunkt von Reinkarnation /  Pirkko Helakangas und Robert Thomas, Arbeit an der Schicksalsgemeinschaft in der Unter- und Oberstufe / Anne Tandree und Martyn Rawson, Karmische Elemente in der Arbeit des Kollegiums / Joan Almon, Das Kleinkind am Ende des Jahrhunderts / Christof J. Wiechert, Zum Umgang mit den Karmaübungen / Heinz Zimmermann, Das Schicksal der anthroposophischen Schulbewegung am Ende des Jahrhunderts.

Da der Waldorflehrer acht Schuljahre lang seine Klasse als Klasslehrer führt, dabei bis zu acht Fächer unterrichtet (Deutsch, Mathematik, Geschichte, Erdkunde, Physik, Chemie, Biologie und Malen), die alle an der Pädagogik Steiners ausgerichtet sind, hat der Lehrer für den Schüler eine Monopolstellung hinsichtlich der Wissensvermittlung.

Der Schüler lernt keine anderen Meinungen kennen (Meinungen gibt es im Waldorfverständnis sowieso nicht, es gibt nur Wahrheiten, die der Lehrer mehr oder weniger gut erkennen und vermitteln kann)

Im sogenannten Epochenunterricht (eine Epoche ist hier eine Unterrichtseinheit - nicht zu verwechseln mit den sogenannten Kulturepochen s.a. unter Stelle 7) unterrichtet der Klassenlehrer allmorgendlich im sogenannten Hauptunterricht zweistündig im ersten Zeitblock des Tages diese genannten acht Fächer. Die Dauer der Epochen sind so bemessen, dass sie zusammengenommen das ganze Schuljahr zeitlich abdecken.

Praktisch unterrichtet der Lehrer zum Beispiel vier Wochen täglich zweistündig (oft einschließlich Samstag) Geschichte (Geschichtsepochen), anschließend fünf Wochen Mathematik (Mathematikepoche), dann vier Wochen Deutsch (Deutschepoche) etc. 

Die Schüler fertigen in dieser Zeit jeweils ein sogenanntes Epochenheft an, in dem der Unterrichtsinhalt festgehalten ist.

Der andere Fachunterricht (Musik, Eurythmie, Fremdsprachen, etc. , auch Übstunden) wird über das ganze Jahr hinweg gleichmäßig in dem für das Schuljahr festgelegten Stundenplan erteilt, so dass hier kein Wechsel auftritt.

Bei der schulischen Praxis müssen inhaltliche und methodische Aspekte getrennt betrachtet werden.

Anhand des Themas Märchen, Fabeln, Mythen, Sagen und Legenden soll dies in vier Punkten verdeutlicht werden.

  1. Die Grundlegung der Waldorfpädagogik in der Lehre Steiners muss auf ihre Legitimierung hin überprüft werden.

Zu den Unterrichtsinhalten gehören wesentlich Märchen, Fabeln, Mythen, Sagen und Legenden. Das lässt sich aus dem Waldorflehrplan ersehen. Der wohl älteste grundlegende Lehrplan wurde von Caroline von Heydebrand bearbeitet.

Sie war eine der ersten Waldorflehrerinnen und stand in engem Austausch mit Steiner. In seinem Vortrag “Christus und das zwanzigste Jahrhundert”, der in Berlin am 25. Januar 1912 gehalten wurde und als Kapitel VI in die Schrift “Wendepunkte des Geisteslebens” aufgenommen ist, findet sich auf S.150 der Taschenbuchausgabe (Rudolf Steiner, Wendepunkte des Geisteslebens, Taschenbücher aus dem Gesamtwerk Nr. 609, Dornach 1974) folgende dem Lehrplan neben anderen Schriften grundliegende Betrachtung: “Woher rühren die alten Weistümer, die uns in der Menschenentwicklung von den Völkern des Erdenrundes überbracht sind, von ihrem göttlichen Ursprung und der Ewigkeit der Menschenseele? - Aus der Geisteswissenschaft heraus müssen wir uns die Antwort geben: Sie rühren von den auf diese Weise Eingeweihten oder Initiierten, wie man sie auch nennt, her. - In einer eigenartigen Weise treten uns allerdings diese alten Weistümer zutage. In Mythen, Legenden und allerlei bildhaften Darstellungen und Erzählungen ist das gegeben, was wie in einem lebendigen Traume der zu Initiierende in diesen Mysterienstätten erlebte. Ja, man versteht die Mythologien nur, wenn man die in den selben uns entgegengetretenen Gestalten als bildliche Ausgestaltungen dessen auffasst, was die Eingeweihten der Mysterien während ihrer  Einweihung schauten. Man muss also, wenn man zu den alten Religionslehren ein Verhältnis gewinnen will, bis zu den Mysterien zurückgehen, …”

Caroline von Heydebrand versucht nun dieser “Erkenntnis” (im Steinerschen Sinn) Rechnung zu tragen, indem sie die soeben erwähnten “Weistümer” als eigens ausgewiesenes Stoffgebiet bestehend aus Märchen, Fabeln, Mythen, Sagen und Legenden systematisch in den Waldorfunterricht einbaut. Ihre Absicht ist es, damit  die Vorbereitung zu einer möglichen Selbsteinweihung (Initiation), wie Steiner sie für zeitgemäß christlich hält ( genauer gesagt: er sieht sie voraus für das 20. Jahrhundert, s.u.), zu leisten: “Das ist, …, der große Fortschritt, dass dieMenschenseele sozusagen zur >>Selbsteinweihung<< reif wurde, einfach unter Anleitung derer, die da wussten, was die Menschenseele durchzumachen hat, … Dasjenige aber,  … wovon uns in den Legenden und Mythen und Mythologien der Völker Kunde erhalten ist, trat durch die Begründung des Christentums auf den grossen Plan der Weltgeschichte”.

und “Was musste ein Kandidat der Einweihung durchmachen, der zum Beispiel bei dem alten persischen oder dem ägyptischen (Anm.: mit Persien und Ägypten sind Kulturepochen in der anthroposophischen Begriffsbildung s.a. Stelle 7, gemeint) Volke seine Seele hinaufbringen sollte zum unmittelbaren Hinschauen in die geistige Welt?” (beide Zitate ebda. S.151)

Im Schlusskapitel der genannten Schrift auf S.161 heißt es: “Ohne das objektive Mysterium von Golgatha und ohne den objektiven Christus ist kein subjektives inneres Erlebnis mystischer Art (Anm.: Selbsteinweihung), wie es der Mensch im zwanzigsten Jahrhundert erleben wird und wie er es vollständig wissenschaftlich ernst nehmen wird”. (In diesem Zusammenhang spricht Steiner auf S.159 derselben Schrift von der “Erkenntnis-Erlösung” als Aufgabe des 20.Jahrhunderts)

Die unterrichtliche Behandlung des Stoffes, der die von Steiner als realistisch erkannte Initiation ermöglichen und erleichtern soll, gehört zu Caroline von Heydebrands didaktischem Konzept, das sich durchgängig über die ersten fünf Jahre verteilt im Lehrplan nachweisen lässt.

Folgende Stellen belegen dies:

Stelle 1 (S.16): “Die bunten Bilder der Märchen, die die vorstellende Kraft des Kindes anregen und in künstlerischer Bildgestalt die tiefsten Geheimnisse der Menschheit bergen, …bieten den Erzählstoff für diese (Anm.: erste) Klasse.”

Zum Thema “Märchen” ist nun zu sagen, dass Märchen auch von Psychologen als wertvoll angesehen werden, so dass hier eine fatale Übereinstimmung zwischen Psychologie (z.B. Bettelheim) und Anthroposophie (zwei “Lager”, die ansonsten oft zutiefst verfeindet sind) festzustellen ist, die die Haltung der Waldorfpädagogik bestärkt. 

Die Brockhaus Enzyklopädie schreibt in der Ausgabe von 1992 zusammenfassend in ihrem Artikel “Märchen”:

“Aus pädagogischer Sicht (Anm.: eigentlich müsste es “aus psychologischer Sicht” heißen) werden trotz der zum Teil grausamen Elemente der Märchen dem Vorlesen und Lesen der Märchen wegen ihrer Nähe zur kindlichen, durch animistisches Denken bestimmten Weltauffassung positive Wirkungen zugeschrieben, nicht nur im <Märchenalter> (4. bis 8. Lebensjahr), sondern auch im Jugendalter. Sie liegen vor allem in der Anregung der Phantasie und Sprache, der Entwicklung des sittlichen Empfindens, in der Vermittlung grundlegender Einsichten über den Menschen und eines ursprünglichen Vertrauens in einen sinnvollen Weltzusammenhang. Die magische Welt der Märchen hilft dem Kind, seine Erlebniswelt mit ihren Ängsten zu bewältigen, indem es Ängste und Wünsche auf die Märchenfiguren und -geschehnisse projeziert”.

Meiner Erfahrung nach verhält es sich genau anders: es werden die Märchenfiguren und die -inhalte in das kindliche Denken eingeführt und rufen dort z.B. Angstträume hervor; das heißt Ängste und Wünsche werden nicht auf die Märchenfiguren und -geschehnisse projiziert sondern von diesen ausgelöst (induziert). Die Kinder fürchten sich (Rotkäppchen) vor dem Wolf, haben Angst um die Grossmutter, Angst vor dem Schießgewehr des Jägers oder (Hänsel und Gretel) fürchten das Verlassenwerden von den Eltern, das Gefressenwerden von der Hexe oder das Verbranntwerden im Ofen, entwickeln (Die sieben Geislein, die sieben Raben) Straf-,Opfer- oder Erlösungsphantasien, um nur einige Beispiele zu nennen.

Zugehörige Lieder und Märchenaufführungen, wie sie unter anderem in Waldorfkreisen (zur Zeit existieren sehr viele Märchenvereinigungen, die sich vermutlich auf die die psychologische Begründung [z.B. Bettelheim] stützen) verbreitet sind, verfestigen diese Motive beim Kind.

Aus (religions) pädagogischer Sicht müsste es heißen: Märchen entstammen einer meist vorchristlichen Welt, sie sollten nur mit Vorsicht Kindern vorgetragen werden, denn mit ihren oft grausamen Elementen können sie keine Vorbilder sein. Sie führen nicht in die Gegenwart und belasten die kindliche Phantasie, weshalb sie weder der Unterhaltung noch der Belehrung dienlich sind. Ich persönlich halte Märchen im pädagogischen Zusammenhang erst für eine kritische Betrachtung in der Oberstufe geeignet. Märchen stellen sehr wohl ein interessantes Kulturgutdar.

Stelle 2 (S.18): a) “Es lernt Lieder, Spiele, Reigen, Gedichte (Anm.: die oft Märchen etc. zum Inhalt haben) sowie b) “Dies wird geübt an kleinen Gedichten und an Märchenspielen”.

Stelle 3 (S.19): “Beim Erzählen und Nacherzählen sucht man den Übergang vom Märchen zur Tierfabel und Tiergeschichte. … Legendendarstellungen … sind … Ergänzung zur Tierfabel und Tiergeschichte.”

Stelle 4 (S.19/20): “Beim Erzählen und Nacherzählen sucht man den Übergang vom Märchen zur Tierfabel und Tiergeschichte. Das Kind ist in diesem Alter mit seiner Umgebung noch so verbunden, dass es die Tiere am besten versteht, wenn sie menschlich handeln. Das eben lebt in der Fabel. Legendendarstellungen harmonisieren das am Tier erlebte durch das, was dem Kind legendenhaft von dem nach Vollkommenheit strebenden Menschlichen nahegebracht werden kann.” Ein weitverbreitetes Lesebuch von der Lehrplanautorin (”Der Sonne Licht” herausgegeben von Caroline von Heydebrand, erschienen im Mellinger Verlag, Stuttgart, 15. Auflage 1987, erste Auflage 1928) beinhaltet von ihr ausgesuchte Märchen, Fabeln etc. sowie Gedichte und Sprüche (auch von Steiner)

Stelle 5 ( S.21): “Den Stoff zum Erzählen und  Nacherzählen bieten … die Geschichten des Alten Testaments, der allererste Beginn der Welt- und Kulturgeschichte für das Kind.” (dabei wird auf das Lesebuch von Caroline von Heydebrand und Ernst Uehli verwiesen, darin: “Und Gott sprach …”

Stelle 6 (S.24): “Erzählstoff und Lesestoff … bilden unter anderem die Sagen der germanischen Mythologie und Heldenzeit” (Anm.: Nach einer Bemerkung auf S.26 ist hier die Sigfriedsage als Stoff vorgesehen, im Eurythmieunterricht wird dieser Inhalt aufgegriffen und durch Alliterationsübungen vertieft. Solche Übungen werden dann auf den monatlich stattfindenden Bühnenaufführungen der Waldorfschule, den sogenannten “Monatsfeiern”, die manchmal intern, manchmal öffentlich sind, dem Schulpublikum dargeboten)

Stelle 7 (S.27): a) “Erzähl- und Lesestoff bieten unter anderem die Sagen des Klassischen Altertums.” b) “Geschichte und Kultur der morgenländischen Völker und der Griechen” c) “Biographien grosser Männer und Frauen” d) ” … erzählt … wird … an charakteristischen Symptomen das eigenartige Wesen der einzelnen Kulturepochen” (Anm.: Kulturepoche ist ein innerhalb der anthroposophischen Welt selbstverständlicher Begriff, der sich aus dem Werk Steiners erklären lässt s.o.)

Diese letzte Stelle ist dem Lehrplan der fünften Klasse entnommen. (Alle Stellen wurden zitiert aus: Vom Lehrplan der Freien Waldorfschule, bearbeitet von Caroline von Heydebrand, Stuttgart: Verlag Freies Geistesleben, 8. Auflage 1986)

In diesem Lehrplan wird auf S.12 eindeutig auf den Zusammenhang mit Rudolf Steiner verwiesen, ein Zusammenhang, der in der Diskussion um Waldorfschulen gern verwischt wird: “Die Darstellung, die hier vom Lehrplan der Freien Waldorfschule versucht wird, kann nur dann voll verstanden werden, wenn man die ihm zugrunde liegende Menschenkunde (Anm.: die von Steiner in seiner Schrift “Allgemeine Menschenkunde” dargestellt ist) berücksichtigt, wie sie in den Schriften Dr. Rudolf Steiners gegeben ist.”

Die Fortsetzung folgt in einem nächsten Beitrag.

Weitere Blog-Beiträge zum Thema “Waldorf” finden Sie hier:

 


2 Antworten auf “Waldorfpädagogik - Verfassungskonformität; Eine Erörterung einer ehemaligen Waldorflehrerin: Teil I”

  1. Websites tagged "lehrer" on Postsaver sagt:

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  2. ljjhljhj sagt:

    Aha…investigativ, aufklärend…so so.
    Da hat ja jemand mal gründlich was missverstanden.
    Pessimistische Sichtweisen, die zudem auch noch mit allen möglichen anderen Sachen vermischt werden.
    So etwas wie eine Sekte also…wirklich sehr interessante und äußerst fantasievolle Sichtweisen, ich muss schon sagen.
    Aber jeder hat ja seine eigenen Gedanken, die er auch gerne der Welt veröffentlichen darf.

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